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Bewerben – um die besten Köpfe

Employer Branding Stellenanzeigen optimieren

Das erzählt man vom Besuch J.F. Kennedys 1962 beim NASA Space Center.

 

Es gibt sie, die Firmen, die sich kaum Mühe geben müssen. Ihre Stellenanzeigen wurden bei „Wünsch dir was“ getextet. Und trotzdem können sie sich ihren Wunschkandidaten in einem Pool mit Schwimmern und Nichtschwimmern aussuchen. Die Quantität ist hoch. Die Qualität mal so mal so. Der Aufwand, den Richtigen für die Stelle auszuwählen, ist riesig – und zieht lange Bahnen, bis die oder der eine endlich „onboardet“. Und dann gibt es die Firmen, die man nicht kennt oder außerhalb der Weltkugel sitzen. Die Ausbeute ist rar. 

Employer Branding Stellenanzeigen optimieren

 

Doch was machen, wenn einfach nicht der eine oder auch mal die eine dabei ist. Geht es um IT-Stellen oder andere männerdominierende Bereiche, sind Frauen meist erst gar nicht anzutreffen. Anforderungslisten hören erst dann auf, wenn das Blatt Papier zu Ende geht. Dann das ernüchternde „Ach, die nehmen mich doch sowieso nicht“. Das beste passende Köpfchen macht sich erst gar nicht die Mühe, diese Ansammlung an Stichpunkten und Buzzwords durchzulesen. 

Wichtig ist die Tonalität.

 

Ja gewiss, die Punkte sind wichtig und gehören aufgeschrieben. Gehören sie aber alle so übernommen und ab aufs Online-Stellenportal damit? Nein. Kurz, knackig und auf den Punkt, ist auch hier das Motto. Viel wichtiger ist die Tonalität. Stellen wir uns mal vor, wir lernen jemanden kennen. Der sogenannte Funken nimmt dann Anlauf, wenn die Sympathie in der Vorstellungsrunde dabei ist. Rattert das Gegenüber aber sein Portfolio runter, stellt der Funken fest, dass das Trampolin fehlt. 

Stellen Sie Ihr Unternehmen jedoch in einer sympathischen und charmanten, ja vielleicht sogar witzigen Art und Weise vor, ist gleich eine gemeinsame Augenhöhe gefunden. Geben Sie Ihrer potenziellen Bewerberin oder Ihrem Bewerber Raum, sich selbst zu finden. Nett verpackt, können Standardanforderungen, wie „Logisches Denken“ oder „Verstehen komplexer Zusammenhänge“ kommuniziert und als Selbstverständlichkeit angesehen werden ohne als Nummer 19 noch anzuhängen. 

Selbstverständlich kann auch „agiles Arbeiten“ sein und alles, was heute ein flexibler Arbeitsplatz mit sich bringen sollte. Nicht alles muss rein, weil es jeder so macht. Gerade dann heißt es, überlegen Sie sich, was Sie besonders macht. Ihr Unternehmen, Ihr Fachbereich, Ihr Projekt, jedes einzelne Teammitglied. Auf die Lieblingsfrage der Personal-Experten sollten Sie erst einmal selbst eine Antwort geben.