In komplexen Themen steckt fast immer etwas Einfaches.
Der Kopf dahinter
wo ich ansetze
Anja Maser
Mein Startschuss fällt da, wo Inhalte noch ungeordnet sind. Wo zu viel Text in Fragezeichen endet. Und bevor Texte geschrieben, Designs entworfen oder Projekte gestartet werden.
ein Blick von außen
Warum fehlt es oft an Klarheit?
In den vielen Jahren meiner Selbstständigkeit habe ich erlebt, dass Projekte nicht stocken, weil Ideen fehlen – sondern weil Klarheit fehlt.
Diese entsteht nicht nebenbei.
Sie braucht Zeit, Fokus und einen Blick von außen.
Ein kleiner
Blick zurück
// Wenn ich heute auf meinen Weg zurückblicke, fällt mir etwas auf. Und erst im Nachhinein erkenne ich, dass sich ein Gedanke durch meine gesamte Laufbahn zieht.
Während meiner Ausbild zur Grafikdesignerin begegnete mir ein Satz des Designers Bruno Munari: „Progress means simplifying, not complicating.“ Damals fand ich ihn einfach gut. Heute weiß ich, warum.
Später arbeitete ich in Agenturen, in denen einfache und verständliche Markenkommunikation im Mittelpunkt stand. Damals ging es um Marken. Heute weiß ich, dass das Prinzip viel größer ist. Dann machte ich mich selbstständig: Ich gestaltete Infografiken, entwickelte (Website-)Konzepte, schrieb Texte und half Unternehmen dabei, Inhalte verständlich aufzubereiten.
Mit jedem Projekt rückte die Gestaltung ein Stück weiter nach hinten. Stattdessen stellte ich immer häufiger dieselben Fragen: Was ist eigentlich das Wesentliche? Womit sollten wir anfangen? Was können wir weglassen? Irgendwann wurde mir klar, dass genau das meine eigentliche Arbeit ist. Nicht möglichst viel zu gestalten. Sondern Ordnung in Gedanken zu bringen, Zusammenhänge sichtbar zu machen und den roten Faden zu finden.
Mir wurde klar, dass ich nie Designerin werden wollte, die einfach gestaltet. Mich hat immer interessiert, was hinter der Gestaltung liegt.
Im Nachhinein glaube ich, dass genau deshalb thinking elements der richtige Name geworden ist. Denn am Ende geht es immer darum, die wesentlichen Elemente sichtbar zu machen. //
warum ich
Ruhig und strukturiert
Ich arbeite dort, wo Inhalte komplex geworden sind.
Ruhig, strukturiert und mit einem klaren Blick von außen.
Ich höre zu, frage nach und ordne Gedanken. Stift und Papier liegen immer parat. Ich skizziere, fasse zusammen und verbinde.
Es entstehen Klarheits-Landkarten, die helfen, Themen zu bewerten, Zusammenhänge zu ordnen und gemeinsam Schwerpunkte zu setzen.
Und um klarer zu werden.
// Meine Haltung: Klarheit vor Aktionismus.
Erst wenn Inhalte verständlich sind, können sie wirken. //
VITA
- Grafikdesign in Stuttgart
- Marketing an der HS Pforzheim
- Werbe- und Designagenturen (u.a. Henrion Ludlow Schmidt, TBWA, Siegel+Gale – Simple is smart)
- Seit 2013 selbstständig tätig mit Fokus auf Text, Struktur und visuelle Ordnung für mittelständische Unternehmen
